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Darf man Träume haben?

by kreatelife 0 comment
Darf man Träume haben?

Was sind Träume? Sind sie komische verschwommene Bilder in unseren Träumen? Undefinierbare komische Situationen, in denen unreale Dinge geschehen und uns in der Nacht auf Trab halten? Oder sind sie aus unserer Vorstellung geboren bei Tage? Lassen uns an ferne Orte erinnern.

Schnuppern den Duft, den es dort gibt und die leuchtenden Farben erhellen unser Gemüt.  Wir können Dinge entstehen lassen, in unseren Träumen, die es in unserer realen Welt nicht gibt. Doch können wir sie uns vorstellen und auch das dort alles möglich ist.

 

Es gibt so viele Träume in unseren Köpfen. Diese schemenhaften Träume, die in unserem Schlaf auftauchen. Auch Ideen können aus solchen Träumen entstehen. Oder Tagträume, die uns alles sein lassen können oder erleben lassen.

 

Die Träume die uns am meisten interessieren, sind von der ganz besonderen Sorte. Es ist diese Art von Traum, die wir auf jedem Fall im realen Leben, „erleben“ wollen. Die wir fühlen wollen mit all unseren Sinnen und wir wissen intuitiv, das es das ist, was unser Herz möchte. Was uns sehr wichtig ist und woran wir uns gerne festhalten. Unsere Herzensträume.

 

Unsere Vorstellung über diese Art von Träume lassen uns Dinge tun, die wir vorher nicht getan hätten, uns nicht mal vorstellen konnten, das wir das überhaupt können. Wir sind voller Enthusiasmus und Vorfreude. Wir tun gerne Dinge, die zu diesem Traum führen. Das ist unsere Motivation, unser Antrieb. Das leuchten in unseren Augen wird stark, wenn wir davon denken. Uns kribbelt es in den Fingern und wir freuen uns richtig, den nächsten Schritt zu tun, der näher an die Erfüllung unseres Herzenswunsches führt. Wie ein kleines Kind, das ohne Sorgen und Bedenken losgeht und einfach macht.

 

Der Weg ist das Ziel und alles, was zur Erfüllung beiträgt, kommt auf dem Weg zu einem. Wie durch Zauberei. Das Gesetz der Anziehung.

Herzensträume

 

Also, darf man Träume oder tiefe Wünsche haben?

Die Antwort wäre ein großes Ja!

Falsch!!

Warum das? Warum ist es falsch, Träume zu haben? Wäre es wirklich so, dann wären viel mehr Träume wahr geworden.

 

Mal angenommen, wir haben einen richtig tollen Traum und stellen uns ihn vor. Unser Herz weiß, das ist es! Doch dann kommen plötzlich die negativen Gedanken. Sie sagen uns nicht so tolle Dinge!

 

Das kannst du doch gar nicht! Wie willst du das machen? Mit was willst du dir das finanzieren? Ich schaffe das nie! Träum weiter! Du hast nie was geschafft, warum solltest du das jetzt schaffen? Du darfst nicht glücklich sein! Andere sind viel besser wie du!

 

Solche Sätze und noch viel mehr kommen uns dann in den Kopf und das leuchten, das wir gerade noch hatten, wird ein bisschen schwächer. Viele dieser Gedanken  kommen durch unsere Prägungen, die wir in unserem bisherigen Leben lernten. Unsere Konditionierungen die wir abgeschaut und sie für uns angenommen haben, ohne zu wissen, was sie da eigentlich anrichten.

 

Viele Menschen lassen sich dadurch schon so entmutigen, daß sie es erst gar nicht angehen. Sie sind schon vorher so geknickt und legen den Traum erstmal beiseite. „Vielleicht wenn ich dies oder das habe, oder dies oder das kann, dann wird mein Traum vielleicht wahr“ – so denken viele und das Thema ist erstmal vom Tisch und das normale Alltagsleben geht weiter.

 

Es gibt aber noch jene Menschen unter uns, die sich davon nicht ganz so beeindrucken lassen und trotzdem loslegen. Sie sind so Feuer und Flamme, das sie es vor Freude vielen Menschen in ihrer Umgebung erzählen. Und spätestens da, werden auch ein großteil von diesen Menschen ihren Traum nicht mehr wahr machen, oder erst sehr spät.

 

Warum? Und das kennt bestimmt jeder von euch. Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung sagen uns zusätzliche Sätze des zweifelns und sorgens. Fast diesselben Sätze, die wir schon in unserem Köpfen hören.

 

Was ist, wenn dir was passiert? Du bist eine Frau, das ist gefährlich! Hast du keine Angst? Wie kommst du auf so eine komische Idee – mach doch was normales! Aber du musst dich doch absichern! Du musst an deine Zukunft denken! Bleib lieber daheim, bei sovielen Terroranschlägen! Was denken die Nachbarn! Sowas geht überhaupt nicht!

 

Und ich könnte die Liste noch ewig weiterführen. Einige Menschen sind dann sogar sauer oder beleidigt, wenn wir doch unseren Traum weiter verfolgen, obwohl sie es uns doch ausreden wollten. Sie sorgen sich um uns. Was ja auch stimmt. Und das führt zu einem immensen Druck, der schon allein von unseren Gedanken herrührt, jetzt noch zusätzlich die gesellschaftlichen Zwänge.

 

Man möchte die Menschen nicht enttäuschen und für Frieden in diesem Bereich sorgen. Der Friedenswunsch kommt auch durch unsere Erziehung. Wir müssen immer lieb und brav sein, damit wir gelobt werden und wenn irgendwas nicht nach den gesellschaftlichen Normen abläuft, wird das nicht akzeptiert und man ist unartig.

 

Den Menschen in unserem Umfeld kann man gar nicht so recht sauer sein, weil sie nur ihren Konditionierungen folgen und sich wirklich sorgen machen. Sie haben oder hatten auch Träume und können es sich auch nicht vorstellen, ihn zu leben – auch durch die unnötigen Gedanken wie oben schon erwähnt.

 

Da kommt mir wieder die Frage hoch, die ich zu Anfangs gestellt habe.
Darf man Träume haben?
Ja, das dürfen wir!

 

Nur werden sie durch Gedanken und Konditionierungen als unmöglich oder von dem Sicherheitsdenken platt gemacht und unser Horizont, der für die weite bestimmt ist, wird wieder klein.

 

Durch dieses Wissen, das wir Träume haben dürfen, und wie wir solche Gedanken abwenden können, ist eine wunderbare Erleichterung.

 

Viele Herzenswünsche werden erfüllt werden. Solche negativen Gedanken werden weiter auftauchen und dennoch werden wir weitermachen. Es sind nur Gedanken. Wörter in unserem Kopf. Glauben wir ihnen, so werden wir scheitern.

 

Machen wir weiter und lassen uns von der Freude unserer Vorstellung, unseres Traumes leiten, wird sich ein Gefühl von Freiheit in unserem Herzen breit machen und ein lächeln auf unserem Mund. Eine Zuversicht und Hoffnung, das alles so kommen wird, wie wir uns das aus tiefsten Herzen wünschen. Ideen werden nur so fliessen, an die wir vorher nicht gedacht haben. Wie auch, wir glaubten unseren Gedanken und die Energie kam ins stocken. Jetzt hören wir nicht mehr zu und lassen uns auf unser Abenteuer ein.

 

Es hört sich vielleicht gemein an, aber sich auch vor Menschen zu schützen, die es uns das ausreden wollen – ist es wichtig, ihnen diesen Traum nicht zu erzählen. Es schwächt sonst die Energie, den Enthusiasmus, die Schaffenskraft, die diesen Traum anzieht.

 

Es hilft, sich noch mehr klar zu machen, warum man diesen Herzenswunsch hat? Warum ist er so wichtig für mich? Was macht er aus mir, wenn ich ihn mir erfülle? Für was ist er eigentlich dazu da?

 

Er ist dazu da, das wir das leben können was uns glücklich macht. Was wir wirklich wollen. Unser Herz weiß, was gut für uns ist und mit diesem Wissen, dieser Motivation wird er unser Leben verändern.

 

Diese Motivation soll ein Grund sein, nicht jedem davon zu erzählen. Ich erzähle nur ganz limitierten Menschen meinen Traum, wovon ich weiß, das diese Menschen auch einen weiten Horizont haben und nichts für unmöglich halten. Positiv, tolerant und mir sehr ähnlich sind. Sie haben mich bisher immer unterstützt. Und für diese lieben Menschen bin ich sehr Dankbar.

 

Glaubt an euren Traum! Lasst euch von niemanden irgendwas einreden!

Freut euch darauf und lasst den Weg euer Ziel sein, denn nichts ist schöner als die Vorfreude und die Möglichkeiten, die sich auf den Weg dahin eröffnen und geniesst es in vollen Zügen.

 

In Liebe
Dany

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